Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin
Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin

Keramik-Implantate

Dauerhaft sicher, dauerahaft schön

 

Nicht immer gelingt der Erhalt der Zähne. Haben Sie bereits Zähne verloren oder besteht keine Möglichkeit mehr, einen Zahn zu retten, sind Implantate als Zahnersatz eine Möglichkeit.

 

Implantat(allg.)

 

Dentale Implantate sind künstliche Zahnwurzeln und können in zahnlosen Kieferabschnitten direkt im Kieferknochen verankert werden. Auf den Implantaten können dann Kronen befestigt werden.

Implantate haben verschieden Bedingungenzu zu erfüllen: Sie müssen von lebendem Gewebe - in diesem Falle ist dies der Kieferknochen - aufgenommen werden, einwachsen und den Belastungen während des Kauens dauerhaft standhalten. Dabei sollen sie den Organismus immunologisch nicht belasten, das heißt das Implantatwerkstoff soll biokompatibel sein.

Metallfreie Implantate

Alles, was über "metallfreie Zahnheilkunde" gesschriebe steht, gilt auch für Implantate.

 

Die Vorteile von Keramikimplantaten sind:

  •     keine Antennenwirkung
  •     nicht toxisch
  •     belastet das Immunsystem kaum
  •     verändern nicht die Mund- und Darmflora
  •     ästhetisch ansprechend (kein dunkles Durchscheinen durch die Krone wie es bei Titanimplantaten häufig vorkommt)

Stabilität und Haltbarkeit

Anhänger der Titanimplanatate verunsichern die Patienten immer noch mit der Aussage, dass Keramikimpalntate weniger haltbar sind und unter Belastung generel brechen. Dagegen sprechen folgende Fakten:

Titanimplantat:      Biegefestigkeit 1200 N/mm²

Keramikimplantat: Biegefestigkeit 1200-2000 N/mm²

Titanimplantate

Bei Titanimplantaten ist schon lange bekannt, dass alleine schon durch den Abrieb beim Eindrehen des Implantates in den Kieferknochen Titanpartikel freigesetzt werden. Sie gelangen in die Schilddrüse und Lymphknoten und können im gesamten Organismus chronische Entzündungen verursachen.

Titanimplantate lösen in den letzten Jahren immer häufiger Unverträglichkeitsreaktionen aus, da der Kontakt mit Titan im Alltag immer häufiger vorkommt. Man findet es in Tabletten, Salben, Topfbeschichtungen etc. und kann dadurch zu einer Sensibilisierung des Immunsystems gegen Titan führen.

Die Zeitschrift Umweltmedizin 1/2009 widmete sich der Titanproblematik ausführlich in mehreren Artikeln.

Mobilfunk erschwert die Einheilung von Zahnimplantaten durch Störung des Knochenstoffwechsels und erhöhte Entzündungsneigung (Periimplantitis).

 

Die Benutzung von Mobilfunk bei Titan-Implantaten hat viele Fragen hervorgerufen: Welchen Einfluss hat die Mobilfunk-Strahlung bei Knochen-Implantat-Kontakt auf die Osseointegration während der Heilungsphase?

 

Die in Pubmed veröffentlichte Studie zeigt, dass Titanimplantate, welche in der Einheilphase Mobilfunk ausgesetzt werden, schlechter einheilen, weniger Knochenkontakt aufweisen und häufiger zu Entzündungen neigen.

 

Mobilfunk – Antennenwirkung bei Implantaten?

Sicherlich ist dieser negative Effekt bei Keramikimplantaten geringer, da diese im Gegensatz zu Titanimplantaten keine Antennenwirkung aufweisen und damit keine Erwärmung(durch hochfrequente Wirbelströme) des umliegenden Knochens verursachen. Bei Titanimplantaten beträgt die gemessene Erwärmung im Knochen um bis zu 4 °C.

Dennoch sollten auch die Patienten mit Keramikimplantaten auf den Mobilfunkgebrauch postoperativ auf ein Minimum einschränken bzw. für mindestens 2 Wochen ganz unterlassen, da dieser den Sympathikus-Modus aktiviert und Stammzellen teilweise zerstört.

Titanunverträglichkeit

Sowohl Orthopäden als auch Zahnmediziner wissen, dass bei einigen Patienten die Implantate unerwünschte Entzündungserscheinungen induzieren, die zur fehlenden knöchernen Integration, Perigingivitis und Periimplantitis führen können.

Eine echte Allergie auf Titan zeigt sich nur selten. Die Ursache ist, dass ionisches Titan im mittleren pH-Bereich unmittelbar nach Freisetzung oxidiert. Oxidierte Titanpartikel sind im Gegensatz zu Metallionen nicht in der Lage, über die Modifikation von Proteinen zum Allergen zu werden. Die häufig gemachte Aussage, dass es „auf Titan keine Allergien gibt“, ist aus streng immunologischer Sicht somit sehr wahrscheinlich richtig. Allergien sind jedoch nicht die einzige Ursache von immunologisch bedingten Unverträglichkeiten. Die häufigste Ursache einer Überempfindlichkeit gegenüber Titan ist eine überschießende pro-entzündliche Reaktivität der Gewebemakrophagen auf Titanabriebpartikel.

Titanpartikel im Gewebe induzieren eine Entzündungsreaktion

An der Oberfläche implantierter Titanmaterialien findet metallischer Abrieb statt. Titanoxidpartikel sind daher nahezu immer im umgebenden Knochen- oder Weichgewebe des Implantats zu finden. Die Gewebemakrophagen (»Abräumzellen«) phagozytieren diese Titanoxidpartikel (partikulärer Debris).
Es ist physiologisch, dass Makrophagen nach Kontakt mit Titanoxidpartikeln mit der Freisetzung proentzündlicher Zytokine, im wesentlichen TNF-α und Interleukin-1, reagieren. Sehr individuell ist allerdings das Ausmaß dieser Immunantwort. Die Intensität der Zytokinfreisetzung hängt u.a. von genetischen Varianten (Polymorphismen) der beteiligten proentzündlichen (IL-1 und TNF-α) und antientzündlichen (IL-1RN) Mediatoren ab. Die Titanunverträglichkeit ist daher meist die Folge einer gesteigerten Entzündungsbereitschaft der Gewebemakrophagen auf Titanoxidpartikel. Titan-spezifische Lymphozyten spielen hier keine Rolle, was die negativen LTT- und Epikutantest-Ergebnisse erklärt.


Die Zytokinfreisetzung der Gewebemakrophagen nach Kontakt mit Titanoxidpartikeln ist messbar.
Bei Patienten mit positiven Befunden ist eine gestörte Einheilung von dentalen Titanimplantaten dadurch zu erklären, dass auch die Makrophagen im Implantationsgebiet auf frei werdende Titanpartikel hyperaktiv reagieren und primär eine lokale, ggf. auch eine systemische Entzündung induzieren.

 

Mit steigendem genetischen Entzündungsgrad steigt auch das Risiko für ein Titan-assoziiertes Entzündungsgeschehen bzw. für einen Implantatverlust.

ZA Michael Mansson

Jesingerstraße 27

73230 Kirchheim-Teck

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