Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin
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Zähneknirschen

...durch Calcium-Magnesiummangel?

Eine unbewusst Anspannung der Kiefer-Muskulatur und der Gesichtsnerven(=knirschen - meistens in der Nacht) ist oft auf einen Mangel an Magnesium zurückzuführen, aber auch ein Ungleichgewicht anderer Mineralien(Calcium, Kalium, Natrium) kann zu Muskelverspannung führen. Die Folgen sind erhöhter Muskeltonus der Kaumuskeln, verengte Blutgefäße (verminderte Durchblutung), Kieferschmerzen, Migräne und ein zerstören der Zahnsubstanz oder der Zahnversorgung durch das  Zähneknirschen/-pressen (sog. Bruxismus).

Eine unbewusst Anspannung der Kiefer-Muskulatur und der Gesichtsnerven(=knirschen - meistens in der Nacht) ist oft auf einen Mangel an Magnesium zurückzuführen, aber auch ein Ungleichgewicht anderer Mineralien(Calcium, Kalium, Natrium) kann zu Muskelkrämpfen führen. Die Folgen sind erhöhter Muskeltonus der Kaumuskeln, verengte Blutgefäße (und dadurch verminderte Durchblutung), Kopfschmerzen, Migräne, erhöhter Blutdruck und eben auch Zähneknirschen/-pressen (sog. Bruxismus).

 

Den Magnesiumspiegel über das Blut zu messen kann zu falsche Schlussfolgerungen führen. Das Blut ist ein lebenswichtiger „Saft“ und der Organismus versucht den Elektrolythaushalt im Blut so lange es geht in Gleichgewicht zu halten. Der Körper kann 75% Magnesiumgehalts einbüßen bevor sich der Mangel im Blutwert zeigt.

Eine physiologisch normale Magnesiumkonzentration im Körper begünstigt den Kalium-Rücktransport in die Zelle, was für die Beendigung des Aktionspotentials und die Beendigung des Einstroms von Calcium-Ionen in die Muskelzellen reduziert. Magnesium ist ein physiologischer Calcium-Kanal-Blocker, der die Freisetzung von Calcium ins Innere der Muskelzelle vermindert. Fehlt Magnesium, kann dies demzufolge zu einer andauernden, schmerzhaften Muskelkontraktion führen. Insgesamt hat Magnesium eine hemmende Wirkung auf das neuromuskuläre System. Es reduziert die elektrische Erregbarkeit des Neurons und verringert die Nervenleitgeschwindigkeit. Dementsprechend senkt eine niedrige Magnesiumkonzentration die Schwelle der Nervenerregung.

 

Die tägliche Einnahme von Magnesium:

  • Tagesdosis mindestens 400mg

  • knapp an der „Durchfallgrenze“ dosieren

  • am besten abends einnehmen

Magnesium ist ein Metall und kann als Magnesiumoxid, wie es in minderwertigen Nahrungsergänzungsmitteln Verwendung findet, nicht vom menschlichen Körper verwertet werden. Hingegen sind Magnesiumsalzen wie Magnesiumcitrat guten bioverfügbar.

Magnesium sollte allerdings, im Hinblick auf einem ausgeglichenem Elektrolythaushalt, als hochdosiertes Monopräparat nur in einer Akutphase zeitlich begrenzt und auf Dauer besser in einem Multimineral-Präparat genommen werden.

 

Muskelkrämpfen im Ruhezustand kann auch durch ein Calciummangel hervorgerufen werden. Eine ausreichende Zufuhr von Calcium schützt nicht zwangsläufig vor Calciummangel. Warum? Damit der Körper das Calcium in ausreichendem Maß aufnehmen kann, braucht er Vitamin D. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und die Wiederaufnahme von Calcium in der Niere. Fehlendes Vitamin D begünstigt also einen Calciummangel, da wir weniger Calcium verwerten und zu viel Calcium über die Nieren verlieren würden.

 

Teilweise ist auch ein Mangel von Natriumchlorid (Speisesalz) die Ursache von Krämpfen. Natriumchlorid wird beim Schwitzen vermehrt abgesondert(1 Liter Schweiß/3 Gramm Salz) . Ein Ausgleich ist unbedingt notwendig, weil ein Elektrolytmangel gegenüber dem extrazellulären Raum die Funktion der Nervenzellen stark beeinträchtigen kann.

Ebenso kann auch ein Mangel an Kalium (durch starkes Schwitzen, Medikamente oder zu viel Salz) zum Entstehen von Krämpfen mit beitragen. Als wichtiger Elektrolyt ist es für die Steuerung der Muskeltätigkeit von Bedeutung.

 

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ZA Michael Mansson

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