Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin
Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin

Warum kann ein zahnloses Gebiet im Kiefer Schmerzen bereiten?

Der Grund könnten ein nicht vollständig ausgeheiltes Zahnfach nach einer Zahnentfernung sein.

 

Seit den ersten Berichten über das Phänomen des verbleibenden Zahnfachs haben wir ein viel besseres Verständnis der Knochengesundheit und -heilung sowie der komplizierten Natur von Knochenentwicklung und -verlust.

Ein Zahnfach ist nicht einfach nur eine Loch im Kieferknochen in dem ein Zahn steckt, sondern ist ausgekleidet mit einer dichten Knochenrinde, mit Versorgungsleitungen und Nervenfasern die aus dem Kieferknochen in den Zahn führen und bindegewebige Haltefasern an denen der Zahn im Zahnfach befestigt ist.

Wenn eine Zahn gezogen werden muss, verbleiben alle diese oben beschrieben Bestandteile im Zahnfach. Im Idealfall werden diese Bestandteile während dem Ausheilungsprozess Ab- und Umgebaut so dass an der Stelle des entfernten Zahns, eine gleichmäßiger kompakter Knochen das ehemalige Zahnfach ausfüllt.

 

Bei den meisten Patienten mit Zahnentfernung füllt Knochen den Defekt im Laufe der Zeit aus. Einige Personen entwickeln jedoch verbleibende Wurzelfächer im Kieferknochen an der Stellen des ehemaligen Zahns weil möglicherweise eine bakterielle oder virale Kontamination während der Entfernung stattgefunden hat.

 

Es kann also vorkommen dass diese Ausheilungsprozesse im Kiefer nicht so ideal ablaufen und auf einer Röntgenaufnahme bei einer Routineuntersuchung möglicherweise noch den Umriss des nicht ausgeheiltem Zahnfachs zu sehen ist.
Diese Zahnfächer können bei einer Untersuchung hohl oder mit dichtem Narbengewebe oder mit noch nicht ausgereiftem Knochen gefüllt sein.

 

Was sind die möglichen Auswirkungen von Resten dieser Zahnfächer?

Bei Untersuchungen von Schmerzen im Kiefer, in Bereichen in dem die Entfernung des Zahns viele Jahre vor der Beschwerde erfolgte, findet sich oft keine klinischen Anzeichen eines Krankheitsprozesses im Schleimhautgewebe.
Intaktes Oberflächengewebe ohne Anzeichen eines Defekts kann irreführend sein - das Problem könnte tief im Knochen sitzen.

Diese nicht vollständig ausgeheilte Zahnfächer wurden mit schlechter Durchblutung und/oder chronischer Entzündung durch anhaltender Infektion der Wundstelle in Verbindung gebracht.

Es ist bekannt, dass ältere Menschen regelmäßig Anzeichen einer unzureichenden Durchblutung mit reduzierter Gefäßversorgung des Kieferknochens aufweisen. Bei älteren Personen können Regionen mit asymptomatischer chronischer Knochenerkrankung durch Blutarmut und  daraus folgende Absterben von Knochengewebe auftreten. Osteoporose ist ein weiterer einschränkender Faktor für die Kiefer-Knochengesundheit in der älteren Bevölkerung.

Leider tragen auch einige Lebensgewohnheiten – wie das Rauchen aufgrund von Nikotin, das die Gefäße verengt und die Durchblutung verringert – zum Knochenschwund bei.

Der Patienten sollte vor und nach der Operation zwei Wochen lang durchblutungsfördernde Mittel einnehmen, (Ginko, Vitamin E, Omega 3, ...usw) und die Trinkmenge anpassen um die Durchblutung der Bereiche zu verbessern, in denen Extraktionen durchgeführt werden. Ziel ist es, die Blutversorgung der Zahnbereiche zu erhöhen. Eine gesunde, angemessene Blutversorgung normalisiert den pH-Wert im Körper und sorgt für Zelldichte, schnelles Wachstum und Umbau/Reparatur von Knochen und Gewebe.

 

Eine gute Durchblutung ist auch wichtig und entscheidend für die Entfernung von Abfallprodukten und die Bekämpfung von Säure im Körper.

 

Bei verbleibenden Zahnfächern können manchmal Schmerzen auftreten, auch ohne weitere klinische Anzeichen einer Infektion.

 

Dieser defekte Knochenzustand bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen, bis der Knochen behandelt wird. Unter Umständen braucht der Organismus zusätzlich Unterstützung, in Form von Mikronährstoffen, um diesen Kochendeffekt auszuheilen.

 

Es dreht sich jedoch nicht nur um eine örtlich begrenzte Problematik eines nicht ausgeheilte Zahnfachs, sondern auch um die systemische Fernwirkung auf andere Organfunktionen die sich noch hinzuaddieren.

 

Dazu gibt es weiterführende Info-Blätter.

Ganzheitliche Zahnarztpraxis und Umweltzahnmedizin

Jesingerstraße 27

73230 Kirchheim-Teck

Öffnungszeiten

 Mo        11:00-14:00

             15:00-19:00     

Di-Do    08:00-12:00
             14:00-18:00

Fr          08:00-12:00

Nur nach Vereinbarung

Rufen Sie an unter:

+49 7021 41929+49 7021 41929

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Anrufen

E-Mail